Beobachtungen

Beitrag vom 29. Januar 2017 (English version below)
Über ROUTINE und LEBENDIGKEIT

 

Wir haben viel gearbeitet, sind einen ganz neuen, nämlich unseren Weg gegangen – ein Pferd und ich. Wochenlang. Fast jeden Tag. Da ich keinen Trainer fand, der mir in dieser Ausbildungsphase adhoc helfen konnte, hatte ich die Aufgabe angenommen, ein junges Pferd im Dressur-Reiten ohne Trense auszubilden. Ich hatte schon mehr als 15 Jahre keine Routine mehr in der Dressur-Ausbildung junger Pferde, was bedeutet, dass ich weder die trainierte Muskulatur einer Bereiterin habe, noch die routinierte Reaktionen und die Motorik. Dazu kommt, dass ich im Reiten ohne Trense (s. Gebisslose Zäumung) nicht ausgebildet bin. Doch ich stand allein da, mit meinem Pferd, das mit Trense in der Dressur-Ausbildung nicht reitbar war (der Grund dafür ist eine andere Geschichte). So habe ich mir die Zeit genommen und habe mich mit ihm auf unseren Weg gemacht.

JEDEM NEUBEGINN WOHNT EIN ZAUBER INNE
Alles war neu. Ich hatte kaum Erfahrungswerte in diesen Spezialgebieten. Doch ich habe den Willen unseren Weg zu finden. Ich ging 1000e Mikroschritte in der freien Arbeit, in der Dressurarbeit am Boden, beim Longieren. Ich folgte meinen Impulsen. Ich liess mir Zeit. Ich kommunizierte mit allem was ich habe: meiner Freude, meiner Empathie, meinem Körper.

Mein Pferd ging mit, oft zauberhaft, und manchmal woanders hin. Mein Pferd versuchte mich zu verstehen, was oft gelang und wenn nicht, dann glaubte ich zu verstehen, dass ich mich missverständlich mitgeteilt hatte. Kann sein, sicher gab es Missverständnisse, doch heute glaube ich, dass das Pferd sich auch manches mal die Pausen nahm, die ich in meiner Konzentration übersah.

DAS AUFEINANDER EINSPIELEN
Wir gewannen Boden, jeden Tag. Die Gymnastizierung fruchtete und die Gewöhnung an die Lilien-Hackamore. Wir verstanden uns immer besser, dann auch im ersten Reiten mit der Hackamore, statt Wassertrense.

ABENTEUER
Und dann kam der relativ große Schritt nach den vielen Mikroschritten: gleich ein ganzer Tag im Gelände auf Tour. Dort waren wir vor der Dressur-Ausbildung und der Umstellung auf Bitless-Riding zu Hause – draussen. Das ist unser Revier! Wir liefen nebeneinander und zusammen mit einem Freund zu Fahrrad los, bis wir gemeinsam „gut unterwegs waren“ und nach etwas mehr als einer halben Stunde stieg ich auf. Ich hatte einen tollen Helfer dabei, der mein Pferd hielt und mir in den Sattel half.
Ein kurzer Moment der Unsicherheit meines Pferdes, da seine Führungsperson nun nicht mehr an seiner Seite war. Ich sagte ihm „kein Problem – hier geht’s lang!“ und schon trabten wir los. Ein paar Galoppsprünge. Dann erst mal ruhigen Schritt. Dann eine lange, jauchzende Galoppade! Ich hatte mein Geländepferd wieder! Die Kommunikation mit der Hackamore im Gelände unterschied sich gefühlt eigentlich gar nicht von der Wassertrense, die ich zuvor auch mehr als Impulsgeber eingesetzt hatte, als als stetige Anlehnung.

HAUSAUFGABEN MACHEN
Nach dieser herrlichen Tour ging es am übernächsten Tag wieder auf den Platz oder in die Halle. Die Halle ist immer noch ungewohnt für uns. Bodenarbeit, Longieren und nach ein paar Tagen wieder in den Sattel. Auch hier gewannen wir Boden – Schritt für Schritt. Ich selbst musste mich ja einfühlen in das Reiten ohne Trense, in die andere Winkelung in der Zügelführung, die dann auf einmal noch viel wichtigere Führung meines Körpers als Wegweiser für mein Pferd.

ROUTINE
Damit einher kam Routine, jeden Tag. Und als Anlehnung finde ich sie auch sehr hilfreich, doch wurde ich vor allem in der Routine des Pferdholens, Putzens und Sattelns immer wieder stumpf, zu fokussiert, unlebendig. Bis mein Pferd auf einmal nicht mehr zum Tor kam, wenn ich ihn abholen wollte. (Auch dazu gibt es noch einere weitere Hintergrund-Geschichte, aber bleiben wir erst einmal bei dieser). Ich wartete eine Weile am Tor, bis ich ihn dann holen ging.

PAUSE, mal etwas anderes tun
Und dann kam die Pause, ich verreiste beruflich für eine Woche, erlebte vieles Anderes. Ich kam erfrischt und inspiriert zurück. Große, herzliche Wiedersehens-Freude auf beiden Seiten. Fellchenkraulen für beide.

NEUES SPIEL, NEUES GLÜCK
Später holte ich ihn und er kam wie früher ans Tor, ich legte ihn vom Dreck einer Woche frei, er genoß es. Wir gingen in die Halle und ich ließ ihn erst einmal frei bis er bei mir andockte und bereit war für das erste Spiel. Freies miteinander Bewegen im Schulterherein, Vorhand-Wendung, Hinterhand-Wendung. PAUSE. Kraulen. Da Sein. Na Pferd? Mehr? Ja!

NEUES SPIEL, NEUES GLÜCK
Freies Traben durch die Halle, mit Longiergerte, dann ohne – ich ging einfach mit und folgt meinen Impulsen, gab sie ans Pferd weiter.
PAUSE. Kraulen. Da Sein. Das war toll! Mehr? Ja!

NEUES SPIEL, NEUES GLÜCK
Longieren an der Longe mit ständiger Verschiebung des Longierzirkels, das Abbiegen auf den neuen Zirkel als Biegung für das Angaloppieren genutzt. Das machte uns Freude! Toll!
Ausatmen. Stehen. Pferd kommt zu mir. Pause. Andere Seite auch noch! Ja.

NEUES SPIEL, NEUES GLÜCK
Kurzes Zusammenfinden der neuen Übung auf der anderen Seite. Angaloppieren aus der Abbiegung (also Viertel-Volte) auf den Zirkel. Pferd sortiert sich famos! Eine Wiederholung und FERTIG für heute! Beide hochzufrieden. Wir verlassen die Halle.

RESUMEE
Ich habe die Lebendigkeit dieses Spiels so genossen und mein Pferd auch. Ich habe sehr gespürt, wie intensiv diese Form von Präsenz ist und wieviel Aufmerksamkeit sie bedarf. Die Momente in der Präsenz sind wirklich anstrengend. Für beide. Und ich habe gespürt, dass der lebendige Wechsel zwischen Aktion und Ruhe so wichtig ist. Und ich beginne zu verstehen, dass die Aktion aus einem Impuls ein Momentum auslöst, dass man geniessen kann und dann wieder zur Ruhe kommt um es nachklingen zu lassen. Und aus der Ruhe kommt immer wieder die Neu-Entscheidung, ob nun Ruhe angesagt ist oder eine weitere Aktion aus dem nächsten Impuls. Also eine Entscheidung etwas zu tun oder zu lassen.

Also gebe ich diesem Artikel zum Schluss einen neuen Namen:
Das SPIEL von AKTION und PAUSE

DIESE AUSBILDER HABEN MICH AUF DEM WEG BESONDERS INSPIRIERT:
(via Youtube-Video)
Karen Rohlf
Susanne Lohas

 

***ENGLISH VERSION
About ROUTINE and LIVELINESS

We have worked a lot, have gone a whole new, namely our way – a horse and I. For weeks. Almost every day. Since I did not find an instructor who could help me adhoc during this training phase, I had assumed to take over the task of training a young horse in dressage riding without a bit. For more than 15 years I have not had any routine in the dressage training of young horses, which means that I have neither the trained muscles nor the routine reactions and the motoric skills. In addition, I am not trained in bitless riding. But there I was alone, with my horse, which could not be ridden with a bit in dressage (the reason for this is a different story). So I took the time and went with him on our way.

EVERY NEW START HAS SOMETHING MAGIC INSIDE
Everything was new. I had hardly any experience in these special areas. But I have the will to go our way. I took thousand  micro steps in the free work, in the dressage work on the ground, during the lunging. I followed my impulses. I gave myself time. I communicated with everything I have: my joy, my empathy, my body.

My horse went with me, often magically, and sometimes it just went somewhere else. My horse tried to understand and if not, then I thought I understood that I had misunderstood. There may have been misunderstandings, yes, but today I think the horse took a lot of the breaks I did not recognize in my concentration.

GETTING TOGETHER
We gained ground, every day. The gymnastics were fruitful and the habituation to the lilies-hackamore. We understood each other better, then also in the first riding with the hackamore, instead of the bit.

ADVENTURE
And then came the relatively big step after the many micro steps: a whole day on the road on tour. There we were „at home“ before the dressage training and the change to bitless riding – outside. This is our area! We walked side by side and together with a friend who accompanied us by bike. And after more than half an hour I went into the saddle. I had a great helper, who was holding my horse and helped me into the saddle.
A brief moment of uncertainty of my horse as his leader (me) was no longer at his side. I told him „no problem – here we go!“ And we trotted. A short gallop. Then just quiet walk. Then a long, jubilant gallop! I had my trail horse back! On the trail the communication with the hackamore did not really differ from the bit, which I had previously used to give impulses, rather than as a constant leaning.

DOING HOMEWORK
After this wonderful tour we went back to the riding hall on the next day. The hall is still unfamiliar to us. Ground work, lunging and after a few days back into the saddle. Again, we gained ground – step by step. I myself had to empathize with riding without a bit, to get used to another angle with the rain and the now much more important guidance of my body to lead my horse.

ROUTINE
The routine came up to work every day. And as a kind of structure, I find routine very helpful, but I have been, especially in the routine of fetching the horse, cleaning and tacking a bit dull, too focused, lifeless. Until my horse suddenly did not longer come to the gate when I wanted to pick him up. (Also there is a further background story, but we will stay with this). I waited a while at the gate until I went towards him to pick him up.

HAVE A BREAK, do something else
And then came the break, I went on a business trip for a week, experienced many other things. I came back refreshed and inspired. On the first day we enjoyed a wonderful reunion – the horse and me, cuddling and just being happy to be together again.

NEW GAME NEW LUCK
Later, I went to fetch him and he came to the gate as he used to do it before, he enjoyed the cleaning. We went into the hall and I let him free until he joined me and was ready for the first game. Free movement with each other in the shoulder-in, forehand twist, backhand twist. BREAK. Caressing. To be with another. And now my dear horse? More? Yes!

NEW GAME NEW LUCK
Free trotting through the hall, with a lunging whip, then without – I simply went with him and followed my impulses,  passing them to the horse.
BREAK. Caressing. To be there with one another. That was great! More? Yes!

NEW GAME NEW LUCK
Lunging with the lunge with constant changing of the lunging circle, the turning on the new circle used as a bending for the change to canter. That gave us pleasure! Great!
Exhale. Stand still. Horse comes to me. BREAK. Other side also? Yes.

NEW GAME NEW LUCK

The new exercise on the other side, just a short time. Canter out of the turn (ie quarter-volte) on to the circle. Horse assorted wonderfully! One more time and FINISH for today! Both very satisfied. I went to the horse. We leave the hall.

RESUMEE
I enjoyed the liveliness of this game and my horse as well. I have felt very much how intense this form of presence is and how much attention it needs. The moments in  presence are really demanding. For both. And I have felt that the lively change between action and rest is so important. And I begin to understand that the action out of an impulse triggers a momentum that you can enjoy and then come to rest again to let it resonate. And out of the silence always comes the new decision, whether rest is appropriate now or a further action out of the next impulse. So to say a decision to do something or not.

So I end up giving this article a new name:
The GAME OF ACTION and BREAK

THESE INSTRUCTORS HAVE INSPIRED ME ON THE WAY:
(Via Youtube-Video)
Karen Rohlf
Susanne Lohas

Die wohltuende Verbindung von Pferd & Mensch

Liebe Leserinnen und Leser,

gleich auf der ersten Seite möchte ich gerne erläutern, worum es in meiner Arbeit mit Pferden und Menschen geht.

Es geht mir mit dem Horse-Workshop PFERDEMENSCH darum, Menschen zu ermöglichen mit Freude, Ruhe und dadurch neuer Kraft, Pferde von Grund auf in ihrem Wesen kennen und verstehen zu lernen. Und erst aus dieser Erfahrung, dem Verständnis für Pferde und für sich selbst!, heraus ganz neu oder erstmals zu reiten. Das Tolle daran: das alles findet in freier Natur in der freien Pferdeherde statt – im Lebensraum des Pferdes!

Wenn es nach dem Erlebnis in der freien Herde in den Sattel geht, dann bleiben wir im Lebensbereich der Pferde – in freier Natur! Ich biete 3 inspirierende und intensive Geländereitkurse namens CAVALEIRO I-III an, die entspannt und dynamisch zugleich in ein autarkes, naturverbundenes und sicheres Unterwegssein mit dem Pferd führen. Elemente aus meiner mentalen Reitschule, dem Centered Riding , der Portugiesischen Hohen Schule und aus meinem Erfahrungsschatz als Wanderrittführerin und Ausbilderin der Deutschen Wanderreiter Akademie eV. stellen das Ganze auf 4 solide Beine.

Pferde lösen in vielen Menschen Sehnsucht aus. Bei PFERDEMENSCH und CAVALEIRO kannst Du entdecken, was es mit Deiner Sehnsucht auf sich hat und wie sich Deine Träume mit Leben füllen können.

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copyright: Minghao Xu

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copyright: Minghao Xu

 

 

 

 

 

 

Meine MOTIVATION: Mit PFERDEMENSCH möchte ich helfen, die wahren Geschenke in der Verbundenheit von Pferd & Mensch zugänglich zu machen und zu leben – zur Freude Pferd und Mensch!

Die Geschenke sind in meinem Empfinden: Verbundenheit, gemeinsames Erleben im Unterwegssein mit dem Pferd, Dynamik, Rhythmus und genussvolle Entspannung. Zu Pferd fühle ich mich der Natur stärker verbunden und entdecke sie neu – immer wieder.

Mein ZIEL ist es, selbstbewusst-fühlende Pferdemenschen und dankbar-stolze Cavaleiros auszubilden, die mit Freude mit Pferden unterwegs sind.
Ich finde es für Pferdemenschen und Reiter wichtig mit ihrer eigenen Erwartungs- und Gefühlswelt umgehen zu können und immer mehr der situativen Wahrnehmung, Impulsen, dem Instinkt zu vertrauen.

PHILOSOPHIE: Pferde können uns Menschen wieder in einen gesunden Lebensrhythmus führen. In den Rhythmus von Aktion und Ruhe. Damit die Pferde dies mit uns entfalten können, ist es an uns, ihnen artgerechte Lebensbedingungen zu schaffen.

Der Wanderreithof Fischerhof im Westerwald bietet den wildromantischen Rahmen für das Erlebnis Pferd & Mensch in der artgerecht gehaltenen Herde von Wanderreit-Pferden. Ich biete Ihnen meine Erfahrung als lehrender und lernender Pferdemensch, Studentin der Klassisch Portugiesischen Dressur und Wanderrittführerin der DWA (Deutsche Wanderreiter-Akademie).

 

Nähere Ausführungen: Pferde können mit ihrer Gegenwärtigkeit uns Menschen wieder in ihre Selbstwahrnehmung führen und damit weg von der Mechanik im alltäglichen Leben. Sie führen uns in unsere wahren Gefühle, in unseren klaren Geist. Pferde wissen immer wie wir uns fühlen und „wo wir stehen“.

Damit wir diese wertvollen Ebenen verwirklichen können, brauchen wir Muße und Mut (weil wir das im Alltag in der Regel nicht mehr gewohnt sind), um uns selbst und den Moment wieder wahrnehmen zu wollen – im Geist und im Gefühl. Auf dieser Ebene können wir uns mit dem Pferd gut verstehen und allen gut tun.

Wenn der Mensch im Team Mensch in seine Verantwortung und authentische und klare Führung geht, dann kann er z.B. dem Pferd den Nutzen bringen, es sicher durch die Zivilisation zu führen. Und wir Menschen können dem Pferd auf eine Weise Selbst-Bewusstsein jenseits des Instinkts zugänglich machen, wie es von Pferd zu Pferd nicht möglich ist und in dieser Verbundenheit wirkliche Freude erleben.

Nutzen von Pferdemensch: PFERDEMENSCH kann den Menschen aus dem mechanischen Agieren im Alltag in die Selbstwahrnehmung, Klarheit und gelassene Aufmerksamkeit führen. Beim erfahrenen Reiter kann sie überholte Konzepte vergangener Erfahrungen beruhigen und lösen. Es kann die innere und äußere Haltung des Pferdemenschen verbessern.
Der neue Pferdemensch kann auf eine natürliche und wesentliche Weise in die Begegnung mit dem Pferd eintauchen. Er lernt die Bedürfnisse des Flucht- und Herdentiers Pferd kennen und über das Gefühl! verstehen.

Jeder, der PFERDEMENSCH mitmacht, wird sich selbst mit ruhiger Aufmerksamkeit erleben und wird sich an seine authentischen Führungskraft annähern und sie gar etablieren. Mit meinen beiden eigenen Seminaren PFERDEMENSCH und Gelände-Reitkurs CAVALEIRO biete ich einen schönen, wie fundierten Einstieg in die Welt der Pferde und das Reiten im Gelände.

Herzliche Grüße,
Nina Fischer

FischerNina7647EliawwwRAMONADUENISCHde

In Erinnerung an 21 Jahre mit meinem treuen Freund ELIA

Nina Fischer und Vollblutaraberhengst

Mein lieber Freund,

ich schaue mit so viel Freude zurück auf unsere 21 gemeinsamen Jahre und ich danke Dir aus tiefem Herzen mit all meiner Liebe für Dein Dasein, Mitmirsein. Du fehlst mir so sehr und bist zugleich nun anders immer bei mir. Danke für Deine Kraft und Dein Vorbild.

Nina

Vollblutaraber-Hengst Salomon Elia ox, geb. Sonntag 10. März 1991, aufgestiegen Sonntag, 20. Oktober 2013
von Nami und aus der Sadana – Haupt- und Landgestüt Marbach.
Das größte Geburtstagsgeschenk meines Lebens.

Lass‘ Dir ‚was vom Pferd erzählen…

Liebe Leser dieses Blogs,

hier geht’s um Pferde. Hier geht es um Menschen.
Zusammen: hier geht es um das Pferde-Mensch-Sein.

Für Nichtreiter, beginnende Reiter und Reiter.
Für alle diese Menschen können Pferde pure Erkenntnis und Inspiration sein.

Kaum ein Wesen löst so viele Träume aus – vom Einssein mit Pferd und Natur, von Harmonie, Kraft und Schnelligkeit, vom treuen Freund.

All‘ das kann wahr werden – fast! Denn das mit der Freundschaft, das ist so eine besondere Sache. Wenn der Mensch dem Pferd seine Menschen-Freundschaft anbietet, dann wird es für das Pferd oft schwierig. Denn es will als Herden- und Fluchttier nur eines wissen: führst Du mich oder ich Dich? Doch wenn wir dem Pferd in seinem wahrhaftigen Wesen begegnen, ganz pur, dann können wir beginnen den Reichtum in der Begegnung von Mensch und Pferd in seiner Fülle und Einzigartigkeit zu erleben.

Erst einmal zu mir. Ich heiße Nina Fischer und habe seit meinem vierten Lebensjahr mit Pferden zu tun.

Hier auf dieser Seite biete ich aus meinen Erfahrungen und Ausbildungen folgendes Spektrum an:

– den von mir konzipierten Horse-Work-Shop „Pferde-Mensch“
  (inkl. Pferdeflüstern lernen & Elemente der Mentalen Reitschule© 
– Reisen zu Pferd, also Wanderritte
Führungsseminare & Incentives in der Pferdeherde
Coaching mit und/oder zu Pferd
– Mentale Reitschule© Methode Nina Fischer

Mein Hintergrund dazu:

– Wanderrittführer der Deutschen Wanderreiter-Akademie (Prüfungsritt in 2008)
– Coach & Consultant (Beraterin für Selbstrealisation & Integrative Entwicklung, Abschluss 2008) 
– Cavaleira de Arte Equestre Tradicional Portuguesa 🙂 – sprich: ich habe mich zwei Jahre in Portugal in Dressur geübt

Meine individuelle Note:

Ich
– respektiere das Pferd in seiner Wesensart und versuche es möglichst wenig zu vermenschlichen.
– habe eine leise und manchmal mehr als starke Ahnung von dem tatsächlichen Reichtum in der Begegnung von Mensch und Pferd.

– lege starke Akzente auf Intuition, Gefühl und Führen in der jeweils individuellen Kraft der Menschen und
– bin im Umgang mit Pferden so angemessen wie es mir möglich ist. Am liebsten verständige ich mich so fein wie möglich mit dem Pferd, doch scheue ich im Bedarfsfall nicht vor artgerechter Körperlichkeit zur situativen Begrenzung des Pferdes und Etablierung meiner Führung zurück.

Ich wünsche Ihnen oder Dir viel Freude im Erkunden meiner Angebote rund um die Themen Pferd und Selbstrealisation.

Herzliche Grüße,
Nina Fischer

Kontakt: www.ninafischer.net,  Tel: 0151-11 509 847,  mail@ninafischer.net